Jetzt neu: Agenturen stellen den Kunden in den Mittelpunkt!

Ein offener Brief von Hans-Christian Schwingen, Brand Strategy und Marketing bei der Deutschen Telekom, und Karen Heumann, Vorstand Jung von Matt auf Horizont.net zur Besinnung der Agenturen löst doch ein Lächeln aus. Da wird darum geworben, dass Agenturen sich nicht mehr in lächerlichen internen Diskussionen verzetteln, sondern um das Wohl (also den gesteigerten Umsatz) des Kunden kümmern sollten. So richtig und sinnvoll dies ist, trifft die richtig beschriebene Problematik doch nur auf einen gewissen Teil der Branche zu. Richtig, den großen eben dieser.

Aufgrund der beschriebenen Situation sind kleine und mittelständische Unternehmen nicht selten von Agenturen abgeschreckt, da sie nicht nur einen Wasserkopf, sondern viele Wasserköpfe finanzieren müssen. Agenturen mit einem ganzheitlichen Ansatz, die dem Auftraggeber die Koordination verschiedener Spezialisten abnehmen, können beim Kunden punkten. Die Kommunikation ist in den vergangenen Jahren natürlich vielfältiger geworden, was aber nicht das Problem des Kunden sein kann, sondern von der federführenden Agentur abgedeckt werden muss – und vom Kunden bezahlt. Nur die sinnvolle Verknüpfung einzelner Kommunikationskanäle kann auf Dauer den gewünschten Erfolg liefern, weshalb eine gesonderte, aufgeteilte Herangehensweise schon vom Grundgedanken her absurd ist.

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