PR für Rundfunkgebühren mit Rundfunkgebühren

Für die Kommunikation des neuen Rundfunkgebührensystems haben die öffentlich-rechtlichen Sender via europaweiter Ausschreibung eine PR-Agentur gesucht, die die Umstellung kommunikativ begleiten soll. Die Entscheidung für eine Agentur ist in der vergangenen Woche gefallen. Den Zuschlag erhält Hamburger Agentur Fischer-Appelt. Das bestätigte der SWR gegenüber horizont.net. „Zusammen mit der Agentur Fischer-Appelt wird ein Konzept erarbeitet, mit Hilfe dessen die verschiedenen Zielgruppen und Endverbraucher über den neuen Rundfunkbeitrag informiert werden sollen“, teilt der Sender mit. Im Mittelpunkt soll eine Onlineplattform stehen, auf der wichtigen Informationen über den neuen Rundfunkbeitrag abgerufen werden können.

Aber auch diese Maßnahmen werden die Akzeptanz des Gebührensystems nicht steigern können, wenn nicht transparent wird wofür das ganze Geld ausgegeben wird. Hohe Gagen für Moderatoren und Schauspieler, Verschwendung beim MDR und viele Beispiele mehr lassen an der Erfüllung des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Medien doch arg zweifeln.

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