SEO vs. Anzeigen und Social Media?

Heute sind mir zwei Studien begegnet, die einen gemeinsamen Tenor hatten: Die organischen Ergebnisse sind für User immer noch am wichtigsten!

Nach einer aktuellen Studie von GroupSearch klicken User bei der Recherche vor einer Kaufentscheidung zu 90 Prozent auf organische Suchmaschinenresultate. Und so gehen die meisten Konsumenten vor. Der Studie nach informieren sich 93 Prozent von ihnen vor dem Kauf via Suchmaschinen im Internet. Dabei vertrauen sie in erster Linie neutrale Seiten, die nicht von Herstellern oder Markeninhabern geführt sind. Es lohnt sich also hier in Suchmaschinenoptimierung zu investieren, eine einfache Transformation des Budgets in Anzeigen ist nicht sinnvoll.

Dies unterstützt die zweite Studie, die zwar einer etwas anderen Fragegestellung nachgeht, aber im Kern die gleich Aussage trifft. Nach Zahlen von Webmarketing 123 generieren Unternehmen die meisten Leads über SEO, also organische Suchmaschinenanfragen. Im B2B-Bereich sind es 57 Prozent, B2C mit 41 Prozent schon deutlich weniger. In beiden Bereichen folgen dann PPC und Social Media mit nicht zu vernachlässigen Anteilen.

In der Praxis bedeutet dies: Es kann keine Lösungen geben, die sich nur auf einen Kanal beschränken und es muss vorher eine Strategie erstellt werden, wer auf welchem Kanal wie angesprochen wird. Also für welche Keywords wird die Homepage optimiert, welche bewerbe ich über AdWords und wie kann ich mit meinen Kunden auf facebook und Co kommunizieren, damit auch hier ein Mehrwert entsteht.

Die Zeiten der Insellösungen sind endgültig vorbei. Kunden informieren sich konsequent über alle Kanäle entsprechend integrativ und ganzheitlich muss die Unternehmenskommunikation gestaltet sein.

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