Alpecin – Doping für den Radsport

Vor einigen Monaten hat der Pharmahersteller Dr. Wolff mit seiner Haarshampoomarke Alpecin mit der Verpflichtung von Jan Ulrich Schlagzeilen als Testimonial Schlagzeilen gemacht. Ob es eine gute Wahl war möchte ich nicht beurteilen, kritisch oder amüsant wird das ganze mit dem Alpecin-Slogan „Doping für die Haare“. Jan Ulrich ist ja jetzt nicht für seine selbstironische Art bekannt, was die Kombination von Testimonial und Claim dann doch fraglich erscheinen lässt. Trotzdem hat die Präsentation von Jan Ulrich als Markenbotschafter es in viele Medien geschafft, was der (ein wenig angestaubten) Marke sicher mehr genützt als geschadet hat. Gleichzeitig engagiert sich Alpecin schon länger im Radsport, weshalb die Verpflichtung auch nicht völlig überraschend kam.

Am Rande der gerade gestarteten 99. Auflage der Tour de France verdichten sich Meldungen, dass Alpecin sein Engagement im Radsport weiter ausbaut und wohl Namenssponsor für ein neues deutsches Profiteam wird. Als Fahrer sind die bekannt deutschen Fahrer Linus Gerdemann und Jens Voigt im Gespräch, aber auch die durchaus erfolgreichen Schleck-Brüder als Topfahrer, die sich in dem ehemaligen Armstrong-Rennstall nicht richtig wohlfühlen.

Ich würde es wirklich mutig finden, wenn dann auf den rot-weißen Trikots in großen Buchstaben „Alpecin – Doping fürs Haar“ stehen würde. Das wäre ein wirklich neuer kommunikativer Ansatz in der Dopingdiskussion im Radsport.

Ein von Alpecin unterstütztes Amateurteam

Ein von Alpecin unterstütztes Amateurteam

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