Schlagwort-Archive: Internet

Änderungen in der Statistik bei Facebookseiten

In den vergangenen Tagen kam bei Facebook-Seiten der Hinweis, dass die Seitenstatistiken überarbeitet wurden. Das Facebook-Team rechne mit einer Steigerung der Gesamtreichweite, sowohl bei der organischen Reichweite, als auch bei gesponserten Meldungen. Und in der Tat kann ich seit Anfang der Woche eine deutliche Reichweitensteigerung feststellen. Dies besonders bei Seiten, die sehr aktiv und viel Content verbreiten. In etwa ist die Reichweite nun wieder auf dem Niveau, wie vor der Aktualisierung des Algorithmus im vergangenen Jahr.

Von daher ist meine Vermutung, dass nicht bloß die Statistik, sondern eben auch der Algorithmus erneut geändert wurde.  Die Veränderungen haben ja viel Kritik hervorgerufen, gerade von Werbekunden – was sind Eure Erfahrungen??

Hier die Meldung im Wortlaut:

Aktualisierung für Facebook-Seitenstatistiken

22. Februar 2013

Im Rahmen unserer laufenden Investitionen in Seitenstatistiken hat unser technisches Team das System vor Kurzem einer umfassenden Prüfung unterzogen. Wir haben bei dieser Prüfung Fehler entdeckt, die sich auf die Berichte zu Impressionen und Reichweiten auswirken. Wir haben sichergestellt, dass diese Probleme nur die Berichte, nicht aber die Bereitstellung betreffen. Von dem Vorfall ausgenommen sind die Daten für Statistiken zu Werbeanzeigen. 

Nach Entdeckung der Fehler, begann unser Team sofort mit der Problembehebung. Wir beginnen unsere Wartungsarbeiten heute und werden die Fehler im Laufe des Wochenendes beheben. 

Die Auswirkungen der Fehler unterscheiden sich von Seite zu Seite und von Tag zu Tag basierend auf mehreren Faktoren, z. B. wann Beiträge erstellt wurden bzw. wie häufig diese erstellt wurden. Um die gesamten Auswirkungen der Fehlerbehebung auf deine individuellen Seiten zu sehen, sofern zutreffend, empfehlen wir dir, deine organischen, bezahlten und viralen Rechweiten und Impressionen für deine Seite und deine Beiträge über die nächsten Wochen ab Montag, den 25. Februar, zu beobachten. Da sich diese Fehler auf unser Protokollierungssystem ausgewirkt hat, können wir keine Verlaufsdaten für Seitenstatistiken wiederherstellen. 

Im Allgemeinen erwarten wir Folgendes: 

  • Gesamtreichweite bleibt bei den meisten Seiten gleich oder erhöht sich
  • Eine Steigerung der bezahlten Reichweite, wenn Werbeanzeigen über Neuigkeiten geschaltet wurden
  • Eine Steigerung oder einen Rückgang bei organischer Reichweite abhängig von mehreren Faktoren wie der Zusammenstellung deiner Fangemeinde, dem Zeitpunkt und der Häufigkeit deiner Beiträge sowie deinen Ausgabenmustern
  • Eine Veränderung bei den berechneten Kennzahlen für Reichweiten und Impressionen wie Interaktionsrate und Viralität

Wir wissen, dass exakte Daten für den Aufbau und die Verbesserung deiner Präsenz auf Facebook enorm wichtig sind. Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst. Wir haben bereits eine Reihe weiterer Qualitätssicherungs- und Verifizierungsmaßnahmen eingeführt, um derartige Fehler in Zukunft zu vermeiden und schnell zu beheben. 

Wir danken dir für deine Geduld und werden weiterhin in die Qualität der Seitenstatistiken investieren und diese kontinuierlich verbessern. 


Wenn sich beim SEO-Manager Panik breit macht…

Das Google Webmaster-Tool sollte bekanntlich in keinem SEO-Werkzeugkasten fehlen, was aber passiert, wenn das Lieblingswerkzeug nicht mehr richtig funktioniert – es macht sich Panik breit.

In der vergangenen Woche hat Google wohl Updates sowohl beim PageRank, als auch bei den Webmaster-Tool eingespielt, was in der Darstellung der Links zur eigenen Seite dramatische Folgen hatte. Fast alle Links zu Webseiten sind in der Auflistung verschwunden, bei genauerer Betrachtung waren besonders Links zu den Startseiten betroffen.

Für mich ist das Webmaster-Tool aus zwei Gründen besonders sinnvoll: Zum einen die Darstellung der Anzeigen in der Suche und zum anderen die Links zur eigenen Homepage. Crwalingberichte, Umleitungen und weiteres runden das Paket ab und machen es halt zu einem Lieblingswerkzeug.

Mittlerweile gibt es den Hilfeforen Statements von Google-Mitarbeitern, dass es sich um ein Darstellungsproblem handelt und schon an einer Lösung gearbeitet wird. Auswirkungen auf die SERPS soll es nicht geben, was sich auch mit meinen Beobachtungen deckt.

Abwarten dürfte als das Gebot der Stunde sein.


Stichwort Emotionalisierung

Im Zusammenhang mit Social-Media-Marketing fällt immer wieder das Stichwort Emotionalisierung. Die Werte einer Marke werden durch die Emotionalisierung greifbar und erlebbar gemacht. Hinzu kommt die Beobachtung, dass Filme und Bilder in den social Networks die größte Reichweite erzielen. Es sind nicht die nüchternen  Grafiken mit Testergebnissen oder das Video zum Wahlprogramm, sondern die Katzenbilder die geliked und geshared werden.

 

Kommunikationsverantwortliche stehen nun vor der Aufgabe, eine Marke so zu emotionalisieren, dass sie a.) den eigenen Werten entspricht und b.) eine möglichst hohe Bekanntheit erlangt. Es gibt Produkte/Marken bei denen ist es einfacher, bei rein technischen Artikeln fällt es schon schwerer. Einen besonderen Fall stellen Menschen dar, die sich selbst promoten. Also Schauspieler, Moderatoren, Starköche, Experten, Professoren, usw.usf. Wie schaffen sie es, sich selbst emotional greifbar darzustellen? Bei Schauspielern mag es noch nahe liegende Lösungen geben, bei einem Dozenten oder Physiotherapeuten wird es schon deutlich schwieriger. Neben Katzen und niedlichen Hunden lösen auch Kinder meist eine ganze Welle von Aktionen auf Facebook aus – was liegt also näher, als seine eigenen Kinder in den Fokus zu stellen.

 

Wenn wir jetzt nicht über A-Promis reden, sondern über die 3. bis 5. Liga, rückt meist auch die Angst vor Entführungen und ungewollten Fotostorys in der Yellowpress in den Hintergrund. Und so erscheinen öfter Kinderbilder von persönlich völlig unbekannten Personen in der Timeline, als ich mir noch vor Jahren hätte vorstellen können. Grundsätzlich ist an dem Posting von Kinderbildern wenig auszusetzen, wenn dies aber einzig den Sinn hat, die eigene Bekanntheit zu steigern, wird meiner Meinung nach eine Grenze überschritten. Gerne diskutieren wir derzeit über Medienkompetenz von Kindern und dem richtigen, vorsichtigen Umgang mit sensiblen Daten und Bildern. Wie passt es dazu, dass die Eltern recht offen Bilder der eigenen Kinder onlinestellen – mit der unterstellten Hoffnung – möglichst viele Klicks zu erhalten?

Emotionalisierung ist in der Kommunikation rund um Social-Media unerlässlich, aber vielleicht ein wenig kreativer ausgerichtet.

 

P.S. dies erinnert ein wenig an den Sonntagabend-Krimi. Manchmal kommt das Gefühl auf, ein bestimmtes Team braucht mal wieder gute Quoten – und schon kommt ein Fall, in dem Kinder Opfer verschiedenster Verbrechen sind…


Der Facebook-Seitenmanager

Facebook-Seitenmanager am Beispiel von loverares.de

Facebook-Seitenmanager am Beispiel von loverares.de

Wer verschiedene Unternehmensseiten auf Facebook betreut und viel unterwegs ist, kennt das Problem der mobilen Pflege der Seiten mit der „normalen“ Facebook-App. Statistiken und Verwaltungen können nicht richtig eingesehen werden und was besonders schwer wiegt, die Kommunikation ist eingeschränkt, da etwa auf Nachrichten nicht reagiert werden kann.

Dies alles geht jetzt mit dem Facebook-Seitenmanager, der nach einem ersten Testlauf hält, was er verspricht. Optisch erinnert er sehr stark an die normale App, so dass die Handhabung sehr schnell gut funktioniert. Das Anmeldeverfahren wird ebenfalls über die Facebook-App erledigt, so dass schon nach wenigen Minuten mit der Arbeit begonnen werden kann. Anschließend sind alle Funktionen dort, wo sie von der Desktop-Variante her bekannt sind.

Insgesamt eine lohnende Geschichte für Personen, die mehr als eine Facebook-Seite betreuen. Auch der Griff zu alternativen Programmen wie HootSuite konnte gerade bei der Pflege der Seite und der Kommunikation auf Facebook nicht richtig überzeugen. Was immer noch nicht funktioniert – oder ich habe es bisher nicht entdeckt – ist die Verwaltung von Anzeigen. Und nun noch ein weiterer Sprung: Die Google+ App ist was Design und Anwendung angeht immer noch innovativer und ansprechender, allerdings ist die Pflege von Google+ Seiten mit der App so gut wie nicht möglich. Hier muss Google noch nachlegen.


Google Places – immer wichtiger

Google hat in den vergangenen Jahren seinem Branchendienst Google-Places immer mehr Bedeutung zugemessen. Dies wird an zwei Aspekten deutlich: mit einem vollständigem Profil verbessert sich das Ranking recht schnell und in den Suchergebnissen speisen sich gleich zwei Bereiche aus den Places-Ergebnissen, hier am Beispiel eines Kunden von uns der Kampfsportschule Zanshin Dojo:

Google Places am Beispiel vom Zanshin Dojo

Grund genug, sich in zwei Schritten anzuschauen, wie a eine Google-Places-Seite eingerichtet wird, und b welche Kriterien für ein gutes Ranking entscheidend sind.

Eine Google Places Seite erstellen 

Vorraussetzung zur Erstellung ist ein Google Account, mit dem auch Dienste wie Analytics, AdWords und das Webmastertool genutzt werden können. Mit dem Account kann sich bei Google Places angemeldet werden. Nun gilt es zu prüfen, ob bereits ein Eintrag zur eigenen Firma, zum eigenen Restaurant oder dem eigenen Café vorhanden ist. Ist dies der Fall, muss man diesen nur noch als Inhaber bestätigen. Wenn noch kein Eintrag besteht, legt man einen neuen Firmeneintrag an. Grundlage sind folgende Basisdaten:

  • Land
  • Firma
  • Anschrift
  • Postleitzahl
  • Stadt/Ort
  • Telefonnummern
  • Email-Adresse
  • Website
  • Beschreibung (Max. 200 Zeichen)
  • Kategorien (Max. 5, die erste Kategorie muss eine von Google vorgeschlagene sein)

Sobald man die Basisdaten eingetragen sind, folgt eine Bestätigung des Eintrags via PIN. Dieser kann entweder per SMS oder per Post gesendet werden. Der Postweg dauert meist zwei bis drei Wochen. Neben den Basisdaten sollte der Eintrag durch Zusatzinformationen aufgewertet werden:

  • Einzugsgebiet und Standort
  • Zahlungsoptionen
  • Fotos
  • Videos
  • Zusätzliche Details

Sind diese Informationen vollständig ausgefüllt, erscheint im Google Places Dashboard, auf der rechten Seite, der Wert 100% beim „Eintragsstatus“. Wenn die 100 Prozent nicht erreicht werden, muss nachgearbeitet werden, denn es besteht nur die Chance auf vordere Plätze, wenn der Eintrag vollständig ist. Oft sind es die zusätzlichen Details oder die Anzahl der Bilder, die die letzten Prozente ausmachen. Wenn das Profil mit dem PIN bestätigt wurde, ist es freigeschaltet und wird in den Suchergebnissen erscheinen.

Ranking Faktoren 

Wie kann aber eine Spitzenposition bei Google Places erreicht werden? Nach welchen Ranking-Faktoren sortiert Google die Ergebnisse mit lokalem Suchmuster (Stichwort + Ort)? Immerhin sind die meisten Suchanfragen nach diesem Muster sortiert.  Die wichtigste Quellen hierzu sind die „Rankingfaktoren 2011“, einer Expertenumfrage von David Mihm, und der Artikel „Local Ranking Factors“ auf bizible.com. Bei dem Artikel von Bizible handelt es sich um eine statistische Auswertung, die sich mit den Faktoren befasst, die möglicherweise(!) ausschlaggebend für ein gutes Ranking sind. Für die Analyse haben die Studienverantwortlichen 22 lokale Branchenkategorien (Hotels, Fotografen etc.) in 22 großen US-Städten untersucht. Hierbei wurden die Google-Suchergebnisse basierend auf der Suchanfrage “Branche + Stadt” analysiert. Die vorgestellten Ergebnisse lassen folgende Punkte für Relevant erscheinen:

  • Nach Bizible sorgt unter anderem ein Coupon für ein besseres Ranking.
  • Hat man die vom Nutzer eingegebene Suchkategorie in dem Bereich “Auf einen Blick” beim Google-Places-Eintrag ausgefüllt, wirkt sich das ebenfalls positiv auf das Ranking aus.
  • Fünf oder mehr Google-Bewertungen auf der Google-Places-Seite.
  • Fotos auf der Google-Places-Seite. (wobei dieser Aspekt verwirrend ist, denn meiner Erfahrung nach, kann ohne Bilder nicht die 100 Prozent Vorgabe erreicht werden.)
  • Eine Adresse in der gesuchten Stadt
  • Die gesuchte Kategorie oder ein Synonym sollte im Firmennamen vorkommen.
  • Die gesuchte Kategorie oder ein Synonym sollte in der Description vorkommen.
  • Die gesuchte Kategorie oder ein Synonym sollte in den Bewertungen vorkommen.

Stellt man diese Ergebnisse den Top10 der „Rankingfaktoren 2011“ von David Mihm für Local Search gegenüber, wird ein Muster deutlich. Die Top10 im Überblick

  1. Physical Address in City of Search
  2. Manually Owner-verified Place Page
  3. Proper Category Associations
  4. Volume of Traditional Structured Citations (IYPs, Data Aggregators)
  5. Crawlable Address Matching Place Page Address
  6. PageRank / Authority of Website Homepage / Highest Ranked Page
  7. Quality of Inbound Links to Website
  8. Crawlable Phone Number Matching Place Page Phone Number
  9. Local Area Code on Place Page
  10. City, State in Places Landing Page Title

Zusammenfassung

Die Analyse von Bizible ergänzt die Ergebnissen von David Mihm und beide zusammen geben so gute Handlungsanweisungen für die Erstellung von GooglePlaces-Seiten.


Facebook als Pranger – ein Schritt in Richtung Selbstjustiz

Wer kennt sie nicht, die Aufforderung Bilder oder Statusmeldungen auf Facebook zu teilen. Oftmals ist damit ein ganz konkretes Anliegen verbunden, welches sich bei Firmen zum Shitstorm ausweiten kann, manchmal stecken aber auch ganz persönliche Schicksale dahinter.

Vermisste Kinder und Freunde wurden nun schon mehrfach via „Facebookfahndung“ wiedergefunden, manche sind allerdings auch nur einfach im Urlaub gewesen. Es ist ein schmaler Grad zwischen ernsthafter, dringender und falscher Sorge, der ein genaues Hinschauen erzwingt, eine Kompetenz die sich Behörden über Jahre angeeignet haben (sollten), Personen bei Facebook sind hier deutlich emotionaler geleitet – weil es ja nur ein Klick ist. Personen, die solche Aufforderungen verbreiten, hoffen auf eben dieses Mitleid vieler und werden bei Facebook selten enttäuscht.

Gestern ist in meiner Timeline nun ein ganz besonderer Fall aufgetaucht. Da sucht ein Vater einen Jungen, der seine Tochter auf dem Alstereisvergnügen umgefahren hat. Dabei hat sich die Tochter Verletzungen am Arm und im Gesicht zugezogen. So jedenfalls die Darstellung des Vaters. Der Junge ist nach dem Zusammenstoß weggefahren und hat sich nicht um die Tochter gekümmert. Kurz zuvor wurde der Junge allerdings fotografiert und eben dieses Bild ist jetzt bei Facebook veröffentlicht mit der Bitte diesen Jungen ausfindig zu machen.

Um es vorweg zu sagen, ich finde es ein unverantwortliches Handeln welches mehr als eine Frage aufwirft, die sich der Vater vor der Veröffentlichung hätte stellen müssen, auch wenn er vielleicht in einer emotionalen Stresssituation war.

  • Muss ich als Teilnehmer an einem Event wie dem Alstereisvergnügen nicht einfach mit Unfällen rechnen? (Wenn ich Fussballspiele muss ich auch mit einer Verletzung rechnen)
  • Wenn ich Schlittschuh laufe, muss ich nicht damit rechnen mit anderen zusammenzustoßen und vielleicht auch hinzufallen?
  • Was sollt mit dem Jungen passieren wenn er gefunden wird?
  • Ist es nicht ein nachvollziehbares Verhalten für jemanden zwischen 12 und 15 Jahren dass er wegläuft?
  • Hat der Junge keine Persönlichkeitsrechte, die der Vater durch seine quasi öffentliche Fahndung massiv verletzt?
  • Was hätte der Junge auch konkret tun können? „Tschuldigung“ sagen, vermutlich hat der Vater ja die Erstversorgung übernommen.

Neben dem Vater müssen aber auch die Personen (und ja ich habe solche in meiner Timeline) sich die Fragen gefallen lassen, die gedankenlos alles teilen, was irgendwie nach Hilfe aussieht, ohne Dinge zu Hinterfragen. Ein Facebookphänomen, welches zuletzt in den sehr kalten Tagen in Hamburg beobachtet werden konnte, als hunderte die Seite und Telefonnummer eines Hilfsprojektes teilten, welches Nachts mit einem Bus durch Hamburg fährt und Obdachlose mit warmen Getränken und Speisen versorgt. Die geteilte Information beinhaltete die Aufforderungen diesen Bus zu rufen, wenn jemand einen Obdachlosen in einer Notsituation sieht. In den Kommentaren beglückwünschen sich die User gegenseitig, wie toll ihr soziales Engagement ist. Aber:

  • der Bus fährt eine feste Route zur Verteilung der Lebensmittel und ist nicht für Notfälle zuständig
  • Notfälle werden von wem bearbeitet: Richtig der Feuerwehr und die Nummer sollte jede/r im Kopf haben
  • Gerade in den kalten Tagen fehlte es konkret dem Projekt an allem.

Statt was zu spenden oder gar selbst einfach mitzufahren oder dem Obdachlosen an der Ecke einen warmen Tee zu reichen, wird bei Facebook das Gutmenschentum hochgehalten. (Natürlich gibt es Menschen die direkt helfen und solche Meldungen teilen, da die Meldung aber tausendfach geteilt wurde, dürfte es der Logik nach in Hamburg kein Leid mehr geben)

Ich möchte niemanden vorwerfen, dass er nicht hilft, nicht spendet oder sonst was, aber einfach immer irgendwas teilen unter dem Deckmantel der Hilfe, ohne zu schauen, was da unterstützt wird halte ich für Augenwischerei und Selbstbeweihräucherung. Eben wie dieser Junge auf dem Alstereisvergnügen, der sich nach den bekannten Schilderungen sicher nicht vorbildlich verhalten hat, aber ihn öffentlich an den Pranger stellen halte ich für schlimmer.


Das Internet 2011 in Zahlen

Der Blog des US-Unternehmens Pingdom hat sich die Mühe gemacht und ausführliche und interessante Zahlen zum Internetjahr 2011 zusammengetragen. Der Originalartikel kann hier angeschaut werden. Im folgenden zitiere ich die wichtigsten Zahlen:

Email

  • 3.146 billion – Number of email accounts worldwide.
  • 27.6% – Microsoft Outlook was the most popular email client.
  • 19% – Percentage of spam emails delivered to corporate email inboxes despite spam filters.
  • 112 – Number of emails sent and received per day by the average corporate user.
  • 71% – Percentage of worldwide email traffic that was spam (November 2011).
  • 360 million – Total number of Hotmail users (largest email service in the world).
  • $44.25 – The estimated return on $1 invested in email marketing in 2011.
  • 40 – Years since the first email was sent, in 1971.
  • 0.39% – Percentage of email that was malicious (November 2011).

Websites

  • 555 million – Number of websites (December 2011).
  • 300 million – Added websites in 2011.

Web servers

  • 239.1% – Growth in the number of Apache websites in 2011.
  • 68.7% – Growth in the number of IIS websites in 2011.
  • 34.4% – Growth in the number of NGINX websites in 2011.
  • 80.9% – Growth in the number of Google websites in 2011.

Domain names

  • 95.5 million – Number of .com domain names at the end of 2011.
  • 13.8 million – Number of .net domain names at the end of 2011.
  • 9.3 million – Number of .org domains names at the end of 2011.
  • 7.6 million – Number of .info domain names at the end of 2011.
  • 2.1 million – Number of .biz domain names at the end of 2011.
  • 220 million – Number of registered domain names (Q3, 2011).
  • 86.9 million – Number of country code top-level domains (.CN, .UK, .DE, etc.) (Q3, 2011).
  • 324 – Number of top-level domains.
  • 28% – Market share for BIND, the number one DNS server type.
  • $2.6 million – The price for social.com, the most expensive domain name sold in 2011.

Internet users

  • 2.1 billion – Internet users worldwide.
  • 922.2 million – Internet users in Asia.
  • 476.2 million – Internet users in Europe.
  • 271.1 million – Internet users in North America.
  • 215.9 million – Internet users in Latin America / Caribbean.
  • 118.6 million – Internet users in Africa.
  • 68.6 million – Internet users in the Middle East.
  • 21.3 million – Internet users in Oceania / Australia.
  • 45% – Share of Internet users under the age of 25.
  • 485 million – Number of Internet users in China, more than any other country in the world.
  • 36.3% – Internet penetration in China.
  • 591 million – Number of fixed (wired) broadband subscriptions worldwide.

Social media

  • 800+ million – Number of users on Facebook by the end of 2011.
  • 200 million – Number of users added to Facebook during 2011.
  • 350 million – Number of Facebook users that log in to the service using their mobile phone.
  • 225 million – Number of Twitter accounts.
  • 100 million – Number of active Twitter users in 2011.
  • 18.1 million – People following Lady Gaga. Twitter’s most popular user.
  • 250 million – Number of tweets per day (October 2011).
  • 1 – #egypt was the number one hashtag on Twitter.
  • 8,868 – Number of tweets per second in August for the MTV Video Music Awards.
  • $50,000 – The amount raised for charity by the most retweeted tweet of 2011.
  • 39 million – The number of Tumblr blogs by the end of 2011.
  • 70 million – Total number of WordPress blogs by the end of 2011.
  • 1 billion – The number of messages sent with WhatsApp during one day (October 2011).
  • 2.6 billion – Worldwide IM accounts.
  • 2.4 billion – Social networking accounts worldwide.

Web browsers

Mobile

Videos

  • 1 trillion – The number of video playbacks on YouTube.
  • 140 – The number of YouTube video playbacks per person on Earth.
  • 48 hours – The amount of video uploaded to YouTube every minute.
  • 1 – The most viewed video on YouTube during 2011 was Rebecka Black’s “Friday.”
  • 82.5% – Percentage of the U.S. Internet audience that viewed video online.
  • 76.4% – YouTube’s share of the U.S. video website market (December 2011).
  • 4,189,214 – Number of new users on Vimeo.
  • 201.4 billion – Number of videos viewed online per month (October 2011).
  • 88.3 billion – Videos viewed per month on Google sites, incl. YouTube (October 2011).
  • 43% – Share of all worldwide video views delivered by Google sites, incl. YouTube.

Images

  • 14 million – Number of Instagram accounts created during 2011.
  • 60 – The average number of photos uploaded per second to Instagram.
  • 100 billion – Estimated number of photos on Facebook by mid-2011.
  • 51 million – Total number of registered users on Flickr.
  • 4.5 million – Number of photos uploaded to Flickr each day.
  • 6 billion – Photos hosted on Flickr (August 2011).
  • 1 – Apple iPhone 4 is the most popular camera on Flickr.

What’s in store for 2012?

For 2012, there’s every reason to think that the Internet, by any measure, will keep growing. As we put more of our personal as well as professional lives online, we will come to rely on the Internet in ways we could hardly imagine before. For better or worse, the Internet is now a critical component in almost everything we do.

We will be back again early next year to wrap up 2012. In the meantime, you may also want to check out our annual summaries for 20082009, and 2010.

 

Hier abermals der Link zum Original